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Urlaub auf Teneriffa

Teneriffa ist die Perle der Kanarischen Inseln

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und obwohl sie vor der Küste Marokkos liegt, gehört Teneriffa doch zum rund 1.300 km entfernten Spanien.

Das Klima hier ist das ganze Jahr über sehr mild, selbst im Dezember gibt es immer noch Temperaturen um die 20°C. Also warum nicht die nasse und kalte Jahreszeit hier auf Teneriffa verbringen.

Das Klima und der vulkanische Ursprung der Insel ist auch der Grund für die vielfältige Flora und Fauna. Sie finden hier auf Teneriffa viele wundervolle Pflanzenarten, die nur auf den Kanaren oder sogar nur auf Teneriffa heimisch sind.
Dazu gehören unter anderem die dichten Wälder bestehend aus der Kanarischen Kiefer. Diese Waldgebiete trennen den grünen Norden vom schon fast wüstenähnlichen trockenen Süden der Insel.
Im Süden sind es vor allem sukkulente Wolfsmilchgewächse, die die Natur beherrschen.

Ein ganz besonderes Highlight in der Welt der Pflanzen ist der Kanarische Drachenbaum.
Ein sehr eindrucksvolles und wohl auch das älteste Exemplar eines Dracaena Draco steht in einem parkähnlichen Garten in Icod de los Vinos.

Im Laufe der Zeit sind aber auch Pflanzen aus aller Welt hier angesiedelt worden. So z.B. der Weihnachtsstern. Bei uns zur Weihnachtszeit in Töpfen zu kaufen, wächst er hier in riesigen Sträuchern.
Oder die Strelitzie – hier wächst sie „einfach so“.

Wenn Sie zwischen Mai und Juni nach Teneriffa kommen, dann blüht in den Cañadas am Fuß des Pico del Teide der Teide-Natternkopf.
Diese bis zu 3 m hoch wachsende Pflanze ist dann über und über besät mit tausenden kleinen roten oder weißen Blüten, steht mitten im Gestein und ist ein wahrer Insektenmagnet.
Nur hier auf Teneriffa ist der Natternkopf heimisch. Verwandte Arten gibt es noch auf La Palma und El Hierro.

Nicht nur seltene Pflanzen gibt es hier, auch die Tierwelt ist sehr interessant.
So gibt es die Waldkatze, viele wilde Kaninchen und vor allem eine reichhaltige Palette an Vögeln. Der Teidefink z.B. lebt in der unglaublichen Höhe von über 2.400 m und nur hier auf Teneriffa, ganz selten auch auf Gran Canaria.
Außerdem gibt es hier die Wildform unseres Kanarienvogels und den Kanarengirlitz.
Und wenn Sie über Teneriffa wandern, dann hören Sie überall ein Rascheln und Krabbeln. Das sind die vielen Westkanareneidechsen. Überall huschen sie durch Büsche und Sträucher oder sitzen auf einer Mauer um sich zu sonnen.
Aber keine Angst – giftige Reptilien oder gar gefährliche Tiere gibt es auf Teneriffa nicht.

Auch das Meer bietet Lebensraum für viele Tiere.
In einer Meerenge zwischen Teneriffa und Gomera leben Pilotwale – die dichteste Population von Walen in Küstennähe weltweit.

Fast in der Mitte der Insel steht majestätisch das Wahrzeichen von Teneriffa: der Pico del Teide.
Der Teide ist mit 3.718 m nicht nur die höchste Erhebung auf Teneriffa, sondern auch der höchste Berg ganz Spaniens und auch der dritthöchste Inselvulkan der Erde.
Zu sehen ist dieser imposante Berg eigentlich von jedem Ort der Insel, im Winter liegt sogar manchmal Schnee auf dem Gipfel.
Rund um den Teide wurde die gesamte Bergregion zum Nationalpark.
Ein Ausflug zum Teide und zur Caldera Las Cañadas ist eigentlich ein absolutes Muss, wenn man auf  Teneriffa verweilt.
Und wenn Sie die bizarre Landschaft der Caldera sehen, dann können Sie sich auch vorstellen, warum hier Filme wie Krieg der Sterne, die 10 Gebote oder Planet der Affen gedreht wurden.

Es gibt so viel zu sehen auf Teneriffa, das kann man gar nicht alles beschreiben.
Nachfolgend nur ein paar der Highlights der Insel.
Orotava
In dieser Stadt gibt es einiges zu entdecken, so z.B. die Kirche Nuestra Senora de la Concepción, die Casa Lercaro, der Park Jardines del Marquesado de la Quinta Roja oder die Casa Mendez-Fonseca – das Haus der Balkone.
Vor allem zur Fronleichnams-Prozession ist ein Besuch in Orotava ein besonderes Erlebnis. Dabei wird der über 500 m lange Rundweg mit einem dichten Blumenteppich geschmückt und auf dem Platz vor dem Rathaus entsteht ein über 900 m² großes Bild aus verschiedenfarbigem Sand.
So wunderschön diese Kunstwerke sind – so vergänglich sind sie auch. Nach der Prozession werden sie wieder entfernt.

Los Gigantes
Machen Sie einen Bootsausflug zur Steilküste von Los Gigantes – die höchste Steilküste Europas.
Dabei können Sie mit etwas Glück auch Delfine und Pilotwale in freier Wildbahn beobachten.

Puerto de la Cruz
Im Norden Teneriffas ist Puerto de la Cruz zu finden, das touristische Zentrum der Nordküste.
Zu den Sehenswürdigkeiten hier gehören der Botanische Garten Jardin Botánico, der Loro Parque, Plaza Charco, das Meerwasserfreibad Lago Martiánez und natürlich die vielen typisch kanarischen Balkonfassaden der alten Häuser in der Altstadt.

Der Süden Teneriffas ist ideal für alle, die vor allem einen unbeschwerten Badeurlaub verleben wollen das richtige Ziel.
Hier gibt es die wunderbaren weiten Strände rund um Costa Adeje und Playa de las America oder die beliebten Surfreviere von El Médano.

Noch nicht genug?
Es gibt  noch mehr, nämlich die Pyramiden von Güímar, Faro de Teno – der nord-westlichste Zipfel der Insel, der kleine Ort Garachico, die Studentenstadt La Laguna, der wunderschöne Garten Risco Bello in Puerto de la Cruz, das Kloster El Monaterio – hier kann man ganz toll essen, das Auditorio de Tenerife in Santa Cruz …... alles aufzuzählen ist nicht möglich. 

Sie müssen einfach einmal selber nach Teneriffa fliegen und sich dem Zauber der Insel hingeben – Sie werden begeistert sein.